Da die Munaychay-Kinder Anfang August zwei Wochen Ferien
hatten und sich deshalb rund um die Uhr in Munaychay aufhielten, hatten wir
Freiwilligen eine Idee. Wir veranstalteten eine Mottowoche mit dem Thema „Rund
um die Welt“. Jeden Tag entdeckte der Weltreisende Don Alfonso mit den Kindern
einen neuen Kontinent, der jeweils von ein bis zwei als Einheimische
verkleideten Freiwilligen vorgestellt wurde.
| Tim als Fufucino (Kontinent Afrika) |
| Moritz und Toni als Chinesen |
| Ritschinho aus Brasilien |
Am Vormittag wurden die Kinder dann auf Talleres (Workshops)
aufgeteilt, die von uns Freiwilligen angeboten wurden. Es gab Basteln, Theater,
Kochen, Tanzen, Kleinkinderbetreuung und den von Moritz und mir angebotenen
Filmworkshop.
Jeden Tag drehten wir mit unserer Gruppe einen kurzen Film
passend zum Kontinent. Zu Nordamerika verfilmten wir das Lied „Not afraid“ von
Eminem, bei Europa mit den Kleinsten den 7-Zwerge-Song von Otto. Für Afrika
filmten, schnitten und kommentierten wir ein 20-minütiges Fußballspiel. In
Asien spielten wir mit fünf Kindern Takeshi’s Castle nach. Für die Antarktis
drehten wir Werbespots (u.a. für Eiswürfel und Smarties).
Am letzten Tag machten wir eine
Nachrichtensendung, in der über die ganze Woche berichtet wurde.
Im Theatertaller wurde von einer abgewandelten Version der
Bremer Stadtmusikanten jeden Tag eine Szene einstudiert und abends aufgeführt.
Beim Tanzen wurde jeden Tag ein landestypischer Tanz
aufgeführt.
Das Kochtaller kochte jeden Tag für das Abendessen für ganz
Munaychay auch etwas kontinenttypisches.
Im Kreativtaller bastelten, nähten und malten die Kinder
eifrig etwas zu jeden Tag.
Nach dem Mittagessen trafen wir uns jeden Tag wieder alle
zusammen, und die Häuser konnten in kleinen Wettbewerben Punkte gewinnen. Die
Wettbewerbe waren u.a. Brötchen-Wettessen (USA), Müll-Modenschau (Europa),
Staffellauf (Afrika), Sumo-Ringen (Asien), Eisschollenlauf (Antarktis) und
Limbotanzen (Südamerika).
| Teo beim Wettessen |
| Reyna und Maria vor ihrem Auftritt bei der Müllmodenschau |
| Fredy und Juan Carlos beim Sumoringen |
Am Ende setzte sich Haus 4 knapp vor Haus 7 durch.
An einigen Tagen gab es auch Nachtaktivitäten. Einmal
spielten wir „Drei Scheitel ums Haus“ in der Nacht. Die Freiwilligen mussten
ihre drei Holzscheite bewachen, die Kinder mussten versuchen sie umzutreten.
An einem anderen Abend machten wir einen Laternenumzug mit
anschließendem Lagerfeuer und Stockbrotbraten.
Somit verflog diese Woche auch wahnsinnig schnell und das
Jahr neigt sich seinem Ende zu.
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