Dienstag, 10. April 2012

Richard und die Spinne

Gelegentlich stoße ich abends nach einem harten Arbeitstag auf eine Spinne im Zimmer. Das kann bisweilen ungemütlich sein, manchmal sind die Spinnen nämlich groß. Im Folgenden möchte ich den letzten Kampf mit der Spinne kurz schildern.











20:55 Uhr: Richard betritt das Zimmer. Die Spinne sitzt fett und grinsend an der Wand neben seinem Bett. Richard überlegt, wählt eine Stoffdecke als Waffe. Ein großer Fehler! Als er die Spinne an der Wand zerdrücken will, wie eine leere Coladose, plättet das die Spinne keineswegs, sie flüchtet unters Bett. Jetzt ist es für sie ein Heimspiel. Richard begibt sich auf Augenhöhe mit der Spinne. Er ergreift den Hacky Sack und wirft damit nach der Spinne. Leider trifft er nicht. Der Hacky Sack bleibt neben der Spinne liegen. Als nächstes soll ein Flummi die Spinne zermatschen. Was aber auch leichter gesagt als getan ist. Als es langsam brenzlig für die Spinne wird, flüchtet sie erneut. Diesmal zwischen Bettbein und Wand. Durch eine plattgedrückte leere Smartiepackung soll die Spinne hier nun ein Ende finden. Leider ist die Packung viel zu leicht und macht der Spinne gar nichts. Okay, dann muss Richard wohl schwerere Geschütze auffahren. Ein Ordner saust nach unten. Wo ist die Spinne? Wieder einmal hat sie sich gerettet. Erst als Richard das ganze Bett verschiebt, kann er sie aus ihrer Reserve locken und mit einem gezielten Tritt plätten. In diesem Sinne…gute Nacht!

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