Unverhofft kommt oft! Ich wurde nominiert, mein Tal zu
vertreten im großen „Choque de Subcampeones“. Mein Auftrag: Kopfballtore gegen
die kleinwüchsigen Peruaner zu erzielen. Mein Team: Real Apu.
Am Anfang fiel mir das Toreschießen auch ganz schön schwer,
ich saß nämlich auf der Bank. Dann kassierten wir aber das 0:1 und mein Moment
war gekommen, die Einwechselung. Und knapp drei Minuten nach der Einwechslung
stand ich nach einer Ecke goldrichtig und köpfte den Ball zum 1:1 in die (nicht
vorhandenen) Maschen.
Kurz darauf prüfte ich noch einmal den Torhüter mit einem 20
Meter-Distanzschuss, danach rieben sich beide Teams im Mittelfeld auf. Leider
war Fortuna nicht auf unserer Seite und so kassierten wir in Halbzeit zwei das
bittere und unverdiente 1:2, was auch gleichzeitig der Endstand war.
Insgesamt war das Spiel aber auf unheimlich hohem Niveau,
direkt am Fuße des mächtigen Chicón-Gletschers. Leider war das Turnier für uns
dann auch schon gelaufen, es wurde noch Chicha (Maisbier) getrunken und
Schweineschwarte gemampft. Das konnte mich ein bisschen über die bittere
Niederlage hinwegtrösten.
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