In Munaychay gibt es sieben Häuser mit je zehn Kindern. Die
Kinder wurden Anfang April von mir aufgefordert, lesen zu üben, denn es stand
an: Der erste Vorlesewettbewerb der neueren Geschichte Munaychays. Aus jeden Haus
sollten die zwei Kinder gewählt werden, die am besten lesen können. Eines unter
11 Jahren und eines darüber.
Und so trafen sich am 30. April abends zunächst alle Unter-11-Jährigen
Lesechampions aus den Häusern. Jeder sollte zwei Fabeln vorlesen, danach wurden
Punkte vergeben und so die Sieger ermittelt.
Bei den Großen dasselbe Verfahren: Unter den strengen Augen
der Freiwilligen Malika, der Kunstlehrerin Feli (die allerdings mehr Wert auf
die Art, wie die Kinder das Buch hielten, legte) und von mir legten die „Kinder“
richtig los.
Teilweise echt ganz großes Kino, was uns da vorgelesen
wurde, das Ganze auf hohem Niveau. Am Ende siegte verdient Joyce, das älteste
Mädchen aus dem Kinderdorf, gefolgt von Urbano aus Haus 7 und Rossmery aus Haus
3. Für die Sieger gab es Süßigkeiten und Gelstifte. Insgesamt eine tolle
Aktion, die sowohl den Kindern, als auch der Jury großen Spaß gemacht hat.
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